In diesem Bereich werden Patienten weiterbehandelt, die bereits aktiv an der Behandlung teilnehmen können und z.B. bei Körperpflege, Ankleiden etc. mithelfen können. Die Befähigung zur Selbsthilfe ist eine zentrale Aufgabe in dieser Phase. Eine weitgehende Kontrolle über Blase und Mastdarm sollte gegeben sein. Unruhezustände und Orientierungsstörungen sollten soweit abgeklungen sein, dass eine ständige Beaufsichtigung des Patienten nicht mehr nötig ist.

Therapeutisch geht es um die Besserung von Lähmungserscheinungen, von Störungen des Gleichgewichts und von Sensibilitätsstörungen. Viele Patienten erleben nach Wochen der Unbeweglichkeit wieder, wie es sich anfühlt zu stehen und erste Schritte zu machen. Mit zunehmender Beweglichkeit z.B. des gelähmten Arms wird die Bewältigung des Alltags einfacher. Zum Erreichen dieser Ziele bestehen umfassende therapeutische Angebote einschließlich spezieller Trainingsgeräte.

Neben der Befähigung zur Selbsthilfe ist das Ziel der weiterführenden Rehabilitation die soziale Reintegration. Sprache, Sprechen, soziale Wahrnehmung, Antriebsverhalten und emotionale Stabilität sind für das Gelingen der sozialen Reintegration sehr wichtig.